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Der Fenstertest

Wann ist ein Teig ausreichend geknetet? Gerade für Anfänger ist das nicht leicht zu sagen. Denn jeder Teig will anders behandelt werden.
Für Hefeteige aus überwiegend Weizen- oder Dinkelmehl dagegen gibt es Abhilfe – den sogenannten Fenstertest. Dazu nimmt man ein Stück Teig und versucht, ihn behutsam nach allen Seiten auseinander zu ziehen. Wie fühlt sich der Teig an? Ist er elastisch, dehnbar? Lässt er sich in die Breite ziehen ohne zu reißen, im besten Falle soweit, dass man durch den Teig hindurch die Schlagzeile der Tageszeitung lesen kann? Dann ist der Teig ausreichend geknetet und geht im Ofen schön auf.

Oder ist er bockig und reißt in Stücke? In diesem Falle weiter kneten.

Allgemeine Angaben darüber, wann ein Teig zu Ende geknetet ist, sind nicht leicht zu machen. Das hängt stark von der Konsistenz des Teiges ab. Weiche Teige werden generell länger geknetet und stärker. Manche Teige – wie ein Brioche-Teig oder ein Berliner Hefefeinteig – werden regelrecht ausgeschlagen.
Roggenteige dagegen bilden kein stabiles Eiweißgerüst auf. Sie sind kurz in der Struktur und werden nur gemischt und nicht geknetet. Der Fenstertest würde bei ihnen nicht funktionieren.

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